Naturheilpraxis Kerstin Rösner

Praxis für sanfte Krampfaderentfernung und Ästhetik




Krampfadern und Besenreiser biologisch und sanft entfernen


Sie leiden unter Krampfadern und Besenreisern und wollen schon lange etwas dagegen tun, aber die Methoden der Schulmedizin sind Ihnen zu invasiv, dann ist das von mir angewandte Verfahren der sanften Krampfaderentfernung mittels hochkonzentrierter Kochsalzlösung genau die richtige Alternative.

Obwohl diese Methode von Prof. Linser an der Uniklinik Tübingen bereits Anfang des vorigen Jahrhunderts entwickelt und in den folgenden Jahren sehr erfolgreich praktiziert wurde, kamen in der zweiten Hälfte des vorigen Jahrhundert neue schulmedizinische Verfahren auf, die die Linser’sche Methode immer mehr verdrängten.

Erst gegen Ende des Jahrhunderts erlebte die sanfte Krampfaderentfernung mittels Kochsalzlösung durch Dr. Köster eine deutliche Wiederbelebung und wurde in der Folge von Dr. Rieger verfeinert und weiterentwickelt.


Wie entstehen Krampfadern und Besenreiser?

Krampfadern sind krankhaft veränderte Venen, welche durch anlagebedingte Bindergewebsschwäche oder mit zunehmendem Alter entstehen können. Dabei verändert sich die Gefäßwand, das Blut fließt dann nur noch erschwert zum Herzen zurück. Besonders häufig sind die oberflächlichen Venen der Beine betroffen. Krampfadern können aber auch an anderen Körperstellen und an inneren Organen entstehen.

Besenreiser sind dagegen kleine, feine erweiterte Venen, die oberflächlich in der Haut verlaufen und rötlich-bläulich schimmern. Sie haben dieselben Ursachen wie Krampfadern, sind aber in der Regel harmlos und lassen sich gut behandeln. Besenreiser können aber auch ein Anzeichen für eine tiefer gelegene Venenerkrankung sein.

Gefahren ohne Behandlung?

Ohne Behandlung kann es zu Schmerzen, Schwellungen, Wassereinlagerungen, Spannungsgefühl, Hautveränderungen, wiederholten Venenentzündungen und oft nur schwer behandelbaren Unterschenkelgeschwüren kommen. Bei großen, vor allem tiefen Krampfadern besteht auch die Gefahr einer Thrombose mit Verschleppung in die Blutbahn, Lungenembolie und andere Formen der Gefäßverschlüsse.

Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es?

Abhängig von der Lage und dem Stadium der Venenerkrankung kann Wickeln oder das Tragen von Stütz- oder Kompressionsstrümpfen helfen. Oder es kann die Beseitigung der Krampfadern mittels Operation, Laser- und Radiofrequenzbehandlung, oder eine Verödungsbehandlung mit einem Schaumbildner oder einem Kleber durchgeführt werden. Diese Methoden sind weniger schonend und teils weniger effektiv als die Behandlung mit Kochsalzlösung.

Wie wird die Behandlung durchgeführt?

Die Krampfader wird mit einer feinen Nadel angestochen und über diesen Zugang hochkonzentrierte Kochsalzlösung eingespritzt. Sie spüren die Reaktion auf die Lösung als Drücken oder Krampfen, das etwa eine Minute lang anhält. Die Konzentration wird dem Durchmesser der Ader und der Beschaffenheit der Vene angepasst. Die Lösung schädigt die Innenschicht der Ader, wodurch diese aufplatzt und klebrig wird. Bei kleinen Gefäßen führt das zu einer direkten „Verschweißungsreaktion“, bei größeren zur Ausbildung einer fest sitzenden Thrombose, wodurch sich die Ader im Laufe von Tagen und Wochen verhärtet und von den Fresszellen des Körpers abgebaut wird. Je nach Ausdehnung der Krampfadern sind zur Behandlung manchmal mehrere Sitzungen erforderlich.

Vorteile der sanften Krampfaderbehandlung mit Kochsalzlösung

  • kosmetisch unsichtbar
  • sanft (individuelle Anpassung der Konzentration)
  • schnell (Gesamtdauer ca. 1 Stunde)
  • sofort wieder fit
  • keine Narben
  • keine Nerven- u. Lymphgefäßverletzungen
  • kein Allergierisiko
  • keine Narkose oder Anästhesie notwendig
  • fast schmerzfrei (Krampfgefühl für ca. 2 Minuten)
  • keine Kompressionsstrümpfe
  • keine Taubheits- oder Kribbelgefühle

Können Komplikationen auftreten?

Die Kochsalztherapie ist wirksam und nebenwirkungsarm. Auch bei großer Sorgfalt kann es in Einzelfällen aber während oder nach der Behandlung zu unerwünschten Wirkungen und Komplikationen kommen.

Zu nennen sind:

- Pigmentierung: Das sind bräunliche Verfärbungen der Haut an stark entzündeten Stellen, die sich langsam zurückbilden, selten aber auch dauerhaft sichtbar bleiben können

- Entzündungen im Bereich der behandelten Vene mit Rötung, Wärmegefühl und Schmerzen. Diese Beschwerden klingen meist nach wenigen Tagen ab, in Einzelfällen können Sie mehrere Wochen dauern.

- Absterben von Gewebe (Nekrosen) oder Geschwüre durch Ausbreitung der Kochsalzlösung in benachbartes Gewebe. Weitergehende Behandlungsmaßnahmen können dann erforderlich werden. Die Wundheilung ist verzögert und eine störende, berührungsempfindliche Narbe kann zurückbleiben.

- Eiterung bzw. Abszessbildung sind selten. Unter Umständen sind weitergehende Behandlungsmaßnahmen erforderlich. Das Infektionsrisiko ist bei Personen mit Diabetes (Zuckerkrankheit) erhöht.

- Blutgerinnsel im tiefen Venensystem, eine tiefe Beinvenenthrombose, können nach einer Verödungsbehandlung auftreten. Bei der Kochsalztherapie sind in über 100.000 Fällen keine Thrombosen mit Lungenembolien aufgetreten und daher äußerst unwahrscheinlich.

- Nervenschädigungen an motorischen oder Hautnerven sind sehr selten. Je nach betroffenen Nerven können sie sich als Gefühlsstörungen an der Haut, oder in Funktionsstörungen einzelner Muskeln äußern.

- Abflussstörung: Besonders im Bereich des Unterschenkels ist eine Abflussstörung möglich, die sich innerhalb von Wochen, manchmal Monaten, wieder zurückbildet. In diesem Fall wird das Tragen von Kompressionsstrümpfen für einen längeren Zeitraum notwendig, um die Neuausbildung gesunder Venen zu fördern. Bei einer Abflussstörung können neue Krampfadern oder Besenreiser entstehen.

- Weitere vorübergehende Beschwerden können sein: Schmerzen an den Einstichstellen und örtliche Verhärtungen sowie Übelkeit und Herz-Kreislaufreaktionen bis hin zu Kollaps und kurzer Bewusstlosigkeit.

Wie sind die Erfolgsaussichten?

Bei behandelten Stammvenen können die Krampfadern nach anfangs erfolgreichem Verschluss wieder durchgängig werden. Eine erneute Behandlung oder eine alternative Therapiemethode wird dann unter Umständen nötig. Bei kleinen Venen und Besenreisern sind meistens mehrere Behandlungen notwendig. Da Krampfadern auch in Folge einer angeborenen Veranlagung entstehen können, ist es möglich, dass neue Adern auch nach einer erfolgreichen Behandlung auftreten. Eine regelmäßige Nachuntersuchung ist deshalb sinnvoll.

Worauf ist zu achten?

Sie sind nach der Behandlung voll belastbar und können Ihren normalen Tätigkeiten nachgehen. Nach der Behandlung werden die Venen hart, manchmal treten Entzündungsreaktionen auf. Der Körper baut die Vene im Laufe der Zeit selbst ab, dies dauert meist mehrere Monate, in Einzelfällen bis zu einem Jahr. Wenn sich die Krampfader nicht ausreichend verschlossen hat, muss die Behandlung wiederholt werden.

Vermeiden Sie in den ersten vier Wochen Sportarten, die mit einer Erhöhung des venösen Drucks einhergehen.

Der nächste Schritt …

kommt von Ihnen. Vereinbaren Sie einen Beratungstermin, um gemeinsam mit mir abzuklären, welche individuellen Behandlungsmöglichkeiten bestehen und wie der konkrete Ablauf ist. Zur Diagnostik des Venenleidens kommt neben einem Sicht- und Tastbefund auch eine Beurteilung mittels Ultraschallgerät zum Einsatz.

Den Patientenaufklärungsbogen finden Sie nachfolgend zum download.

Informationsblatt Sanfte Krampfaderentfernung
Fachartikel Naturarzt 8/2014, Autor: Dr. med. B. Rieger
Krampfaderentfernung mit Kochsalzlösung.pdf (1.15MB)
Informationsblatt Sanfte Krampfaderentfernung
Fachartikel Naturarzt 8/2014, Autor: Dr. med. B. Rieger
Krampfaderentfernung mit Kochsalzlösung.pdf (1.15MB)
Patientenaufklärungsbogen
Hier können Sie sich den Patientenaufklärungsbogen herunterladen.
Aufklärungsbogen.pdf (166.56KB)
Patientenaufklärungsbogen
Hier können Sie sich den Patientenaufklärungsbogen herunterladen.
Aufklärungsbogen.pdf (166.56KB)

Kosten

Die Kosten für eine Krampfaderbehandlung betragen pro Bein EUR 350,00. Darin eingeschlossen ist das Beratungsgespräche, eine eingehende Untersuchung auch mittels Ultraschall, die Entfernung der Krampfadern und Besenreiser sowie eine eventuelle Nachbehandlung und Kontrolle nach ca. 4 Wochen bis 3 Monaten.

Für eine reine Besenreiserbehandlungen fallen EUR 50,00 pro Zone (z.B. Oberschenkel innen oder außen) an.


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